Japan kurbelt Binnenwirtschaft an

Verfasst am 6. April, 2009.
Kategorie: Neues aus Narragonien | Kommentar verfassen

Tokio (nar). Wie das Handelsblatt berichtet, will die japanische Regierung ein weiteres Konjunkturpaket mit einem Umfang von rund 75 Milliarden Euro auf den Weg bringen. Nachdem bereits zwei weitere Hilfspakete über 120 Milliarden Euro den Wirtschaftsabschwung nicht aufhalten konnten, ist das neue Konkunkturpaket nun wirklich der letzte Strohhalm für das bereits rekordverschuldete Land.

Besondere Hoffnungen setzt die Regierung in eine Abwrackprämie nach deutschem Vorbild. Wer vorhat, aufgrund von plötzlicher Arbeitslosigkeit oder Überschuldung Harakiri zu begehen, kriegt beim Neukauf eines Samurai-Schwertes ganze 2500 Yen für seine alte Waffe, sofern diese mindestens zehn Jahre alt ist. Damit verspricht sich die Regierung nicht nur eine Belebung der Schwertschmiedekunst, sondern auch eine Entlastung der Sozialkassen.

Allerdings kritisieren Ökonomen die Konsumzurückhaltung der Japaner. So würden sich zum Beispiel gerade ältere jMänner keine neue Unterwäsche kaufen und damit die heimische Wirtschaft stärken, sondern stattdessen lieber bereits von jungen Frauen getragene Unterhöschen erwerben.

Domo arigato, Mr. Roboto: ein Automat verkauft getragene Höschen zu Schnupperpreisen.

Verbreite diesen Artikel:
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • Wikio
  • Yigg

Keine ähnlichen Beiträge vorhanden.


Kommentare

Einen Kommentar verfassen




Comment Spam Protection by WP-SpamFree

http://narragonien.de/banner.gif