16.03.2010 - E-Mails an die Leser: Gunnar Heinsohn (1)
Herr Professor Dr. Dr. Heinsohn,
Sie sind Soziologe und Ökonom und Autor "vielbeachteter Bücher und Aufsätze zur Demographie". Dieses Leben auf der Überholspur sei Ihnen gegönnt, aber wenn Sie dabei das nächste Mal ein Schleudertrauma bekommen, schreiben Sie bitte nicht gleich wieder einen Artikel für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), in dem Sie die Begrenzung der [...]
Die bisherige Berechnung der Hartz-IV-Sätze verstößt gegen das Grundgesetz. Wenn die Hartz-IV-Empfänger heute Nachmittag aufgestanden sind und in der Stadtbibliothek kostenlos die Tageszeitung lesen, werden sie sicherlich jubeln. Allerdings hat die vermeintliche Erfolgsmeldung einen Schönheitsfehler, der auch der hart arbeitenden Bevölkerung Hoffnung macht: die Hartz-IV-Bezüge wurden grundsätzlich nicht als zu gering eingestuft. Gerichtspräsident Hans-Jürgen Papier [...]
Endlich gibt es mal wieder Neuigkeiten von der Hypo-Real-Estate (HRE), die viele schon als satiresystemrelevant betrachten. Nach dem Ende der Heizsaison schien es zunächst, als hätte die HRE aufgehört, endlose Milliardenbeträge zu verbrennen. Aber die Bundesregierung hatte auch den ganzen Kohlenkeller vollgeschaufelt, so dass die Vorräte wohl erst jetzt wieder zu Ende gehen.
Es dauerte nicht lange, bis sich auch der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) als geistiger Totalausfall erwies. Tatsächlich hat er es schon bei seinem ersten Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zu zeigen geschafft, dass er seinem Vorgänger und Parteikameraden Michael Glos in nichts nachsteht. Dass Guttenbergs akademischer Titel "Dr. jur. (summa cum laude)" [...]
Ich wundere mich immer wieder, was Politiker so für Gedanken äußern dürfen, ohne dafür öffentlich gesteinigt zu werden. Das jüngste Beispiel dafür ist ein Interview der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) mit dem Generalsekretär der CDU, Theo Lingen Roland Pofalla.
Pofalla outet sich und seine Partei darin nämlich als Spalter Deutschlands und erklärt die Arbeitslosen zum Feindbild [...]
Nach einer Studie des Gallup-Instituts, die die Frankfurter-Allgemeine-Zeitung vorstellt, fühlen sich fast 90 Prozent der Beschäftigten nicht mit ihrem Unternehmen verbunden:
Demnach sind nur 13 Prozent der Arbeitnehmer mit Engagement bei der Sache, 67 Prozent machen Dienst nach Vorschrift, 20 Prozent haben schon innerlich gekündigt.
Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, nahm diese Ergebnisse [...]
Wer heute die Online-Ausgabe der Frankfurter-Allgemeine-Zeitung liest, merkt es deutlich: Morgen ist Weihnachten. Die Zeit der brüderlichen Nächstenliebe hat begonnen, in der man auch seinen (politischen) Feinden die Hand zur Versöhnung reicht.
Denn nach dem gestrigen neoliberalen Medien-Sperrfeuer auf den hessischen SPD-Ministerpräsidenten-Kandidaten Thorsten Schäfer-Gümbel tritt heute ausgerechnet die FAZ zu seiner Ehrenrettung an. In zahlreichen Leserkommentaren bei [...]
Bevor es die neuen Medien gab, mit denen wir nun unsere Freizeit verbringen, hatten es die Menschen nicht leicht, sich zu unterhalten. Deshalb war es bis ins 19. Jahrhundert hinein üblich, dass Verbrecher öffentlich angebunden wurden, um dann von einer ebenso wütenden wie geistlosen Menge mit Steinen und faulem Obst beworfen zu werden.
Was früher der [...]
"Es gibt zwei Dinge, die grenzenlos sind. Das Universum und die menschliche Dummheit. Wobei ich mir beim Universum nicht ganz sicher bin." (Albert Einstein)
Manchmal, wenn ich in die äußeren Regionen der menschlichen Dummheit vorstoßen möchte, lese ich die Leserkommentare in der Online-Ausgabe der FAZ. Ein Kommentar zum Artikel "Nach dem Krisentreffen im Kanzleramt" schien mir besonders [...]
Wie die FAZ berichtet, will die SPD im Wahlkampf um die Bundestagswahl 2009 freiwillig auf so genanntes "negative campaigning", also persönliche Angriffe auf Angela Merkel verzichten. Damit geben die Sozialdemokraten ihren größten Trumpf aus der Hand, denn:
Persönliche Angriffe auf Angela Merkel müsste selbst die SPD hinkriegen.
Persönliche Angriffe auf Angela Merkel wären eine Waffe, die die Gegenseite nicht [...]







